Diskussion über Konsequenzen aus der Studie der Berliner EMPIRICA AG

Etwa vierzig Wurzener, darunter eine Reihe von Vertretern von Politik und Verwaltung folgten der Einladung der Stadt Wurzen und der Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V.  zu einer Diskussion über Konsequenzen aus der Studie der Berliner EMPIRICA AG über Veränderungen im Wohn- und Siedlungsverhalten in Sachsen.

Der Vortrag von Lukas Weiden, Empirica AG Berlin erbrachte einige Impulse zur weiteren Entwicklung der Stadt.

Der Vorstand der Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V. hat in seiner letzten Beratung vorgeschlagen, diesen Impuls über die Veranstaltung hinaus aufzugreifen. Oberbürgermeister Röglin wurde gebeten, einen der Ausschüsse des Stadtrates mit der Auswertung der Beratung und mit der Weiterführung der Diskussion zu beauftragen. Später sollen gemeinsame Beratungen des Ausschusses mit dem Vorstand der SiW e.V. zu den Ideen stattfinden und vor allem Wege zu ihrer Umsetzung angebahnt werden. Im Ergebnis sollte im Herbst 2017 ein Maßnahmeplan zur Erhöhung der Ausstrahlungskraft Wurzens vorliegen und über diesen und die ersten Schritte im Herbst 2017 öffentlich berichtet werden.

 

Als Themenfelder griff der Vorstand Ideen auf, die in der Beratung geäußert worden waren und die dem Vorstand danach übermittelt wurden.

·         Nachdrücklich wird die Wiederaufnahme eines professionellen Stadtmarketings gefordert. Colditz, das hinsichtlich des städtischen Haushaltes in keiner besseren Lage als Wurzen ist, gibt dafür ein gutes Beispiel

·         Um auf das Potential Wurzens und der Wurzener Landes aufmerksam machen zu können, sollte ein Informationspaket und eine Anlaufstelle für Leipziger und regionale Interessenten zu den Themen „Wohnen – Arbeiten – Bildung im Wurzener Land“ Land geschaffen werden.

·         Möglichkeiten, ein Tourismuskonzept für Wurzener Land in Abstimmung mit LMTV und dem Geopark Porphyrland zu schaffen, sollten ernsthaft geprüft werden.

·         Sven Mittenzwei von der Wohnungsgenossenschaft Wurzen schlägt vor, die Stadtbausatzung auf ihre Aktualität zu prüfen.

·         Die SiW e.V. wird die AG Innenstadt stärken.

·         Frau Dr. Woitek hat in einem Mail an den Vorstand ein ganzes Paket vorgeschlagen, mit dem die Bindung der Wurzener an ihre Stadt entwickelt und gestärkt werden kann.

 

 

 

·         Frau Schlange hat Vorschläge zum sorgsamen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen Boden und Wasser unterbreitet, die die Attraktivität Wurzens erhöhen können.

 

Die SiW e.V. ist auch weiterhin bereit, Vorschläge und Ideen entgegenzunehmen und Angebote der Mitwirkung aufzugreifen.

 

Vorstand der SiW e.V.