16. Nachtshopping: Ein Hauch von Rockabilly

Musik, Show und Tanz zu später Stunde auf den Straßen und Plätzen der Wurzener Innenstadt waren Indiz dafür, dass die Standortinitiative Wurzen gemeinsam mit der Stadtverwaltung und Teilen der Händlerschaft zum Nachtshopping eingeladen hatte. Dieses Mal stand es unter dem Motto „Shopping meets Rock ’n’ Roll“.

Und ist man geneigt, diesen Slogan überaus frei zu übersetzen, dann sind Kauflustige auf die 50er- und 60er-Jahre getroffen, gar mit toller Ausstrahlung auf den nächtlichen Innenstadtbummel zwischen 18 und 22 Uhr. Wollte man jedoch zur 16. Auflage einen Wermutstropfen finden, dann nicht in Petrus’ Wettercocktails, denn es blieb zur Freude aller Beteiligten trocken. Aber anders als sonst waren deutlich weniger Menschen in der Stadt unterwegs. Den Daheimgebliebenen sei nur gesagt, sie haben etwas verpasst. Im Mainstream dieser Zeit machte sich überall der Virus des Rockabillys breit und infizierte die späten Besucher. Sowohl in den Geschäften, wo viele Mitarbeiterinnen der Einzelhändler ihre Kunden in farbenfrohe Petticoats begrüßten, als auch davor, wo vielerorts Rock-’n’-Roll-Musik zu hören und zu erleben war. Es schien so, als ob dadurch das Shoppen zur Nebensache mutierte. Auch dank solcher Angebote wie vor dem Redaktionsgebäude der LVZ im Badergraben. Waren drinnen erstmals die neuen Briefmarken-Schmuckbögen mit Muldentaler Schlössern als Motive zu haben, setzte sich draußen die Formation „Duddy House Dance“ in Szene.fsw

 

Quelle: LVZ vom 24.10.2016

Nächtlicher Hingucker: Die Formation „Duddy House Dance“
aus Gerichtshain trägt mit ihrer Darbietung dazu bei, das Motto
zum Nachtshopping „Shopping meets Rock ’n’ Roll“ mit Leben zu erfüllen.
Foto: Frank Schmidt