Mulden- und Porphyrland behalten Status

Landkreis Leipzig. Das Leipziger Muldenland bleibt Förderregion. Und kann damit weiterhin auf Gelder für die ländliche Entwicklung der Region bis 2020 rechnen. Über die Verlängerung des Status' als Leader-Region in der neuen Förderperiode ist der Landschaftspflegeverband Muldenland als Träger der Lokalen Aktionsgruppe Leipziger Muldental gestern Nachmittag in Limbach-Oberfrohna informiert worden.

Staatsminister Thomas Schmidt, der die Genehmigungen an 29 weitere Förderregionen überbrachte: "Damit nimmt die neue Förderperiode bis 2020 auch im ländlichen Raum Gestalt an." An die Anerkennung als Leader-Region – die auch die den Raum Geithain umfassende Region "Land des Roten Porphyr" erhalten hat – ist die Bereitstellung von Fördermitteln für die ländliche Entwicklung bis zum Jahr 2020 durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen geknüpft. Seit Ende 2007 sind allein im Muldenland über 440 Projekte mit rund 35 Millionen Euro gefördert worden.
Um neue Fördermittel aus dem Programm bis 2020 zu erhalten, musste ein Entwicklungskonzept erstellt werden, teilte der Landschaftspflegeverband gestern mit. Zwischen Mai 2014 und Januar 2015 arbeiteten zahlreiche Akteure der Region an der Konzepterstellung und brachten konkrete Projektideen ein. Organisator und Ansprechpartner für die Förderung ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die als eine Interessengruppe aus verschiedenen Akteuren der Regionalentwicklung das Konzept offiziell bestätigt bekommen hat.
Das Leipziger Muldenland umfasst die Städte und Gemeinden Bad Lausick, Bennewitz, Borsdorf, Brandis, Colditz, Grimma, Lossatal, Machern, Naunhof, Otterwisch, Parthenstein, Thallwitz, Trebsen und Wurzen. Lvz

 

Quelle: LVZ vom 23.04.2015, Seite 28