Kontakt SiW-Büro

Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V.

Frau Schnirpel
Dresdener Straße 50

04808 Wurzen

 

Tel.: 03425 854152
Fax: 03425 854153
E-Mail:

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Vereinbarung von Terminen außerhalb der Bürozeit ist möglich.

Für ein friedliches Zusammenleben aller Wurzener Einwohner und Mitbürger

Die Eskalation der Auseinandersetzungen in den letzten Tagen sind ein Schlag ins Gesicht aller an der Stadt Wurzen und der Region Interessierten, aller die hier ihr Leben leben und gestalten wollen. Die Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V. verurteilt jegliche Gewaltausbrüche aufs schärfste.

Alle Gewalttaten müssen kurzfristig und konsequent strafrechtlich sanktioniert werden.
Die Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V. hat sich seit ihrer Gründung 2003 um ein demokratisches, freies Zusammenleben der Wurzener Einwohner einschließlich aller ausländischen Mitbürger bemüht und wir haben stets rechtsradikale und andere extremistische Tendenzen verurteilt.
Die sog. Polizeireform "Polizei Sachsen 2020", die der damalige Innenminister Ulbig noch 2014 verteidigte, ist zwar ausgesetzt, aber in Wurzen führte die Reform zu einer erheblichen Reduzierung der Polizeipräsenz. Die Standortinitiative Wurzen e.V. hat sich 2011/2012 mit aller Kraft dafür eingesetzt, dass ein Polizeirevier erhalten wird bzw. dass die Dienstelle in Wurzen leistungsfähig bleibt. Das wurde den Wurzener Bürgern zugesichert. Jetzt stellt sich heraus, dass abends keine Polizei einsatzfähig in der Stadt bereitsteht. Die Polizei ist verantwortlich dafür, das staatliche Gewaltmonopol durchzusetzen und zu sichern. Dazu ist sie in Wurzen offenbar nicht in der Lage. Das staatliche Gewaltmonopol ist aber eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren des Rechtsstaates! Der Polizeiposten muss wieder Revier werden oder wie 2012 zugesagt, ausreichend rund um die Uhr besetzt sein.
Ein anderes Aufgabenfeld ist der praktische Umgang mit den Flüchtlingen. Wir schätzen all die Mühe, die Wurzener Bürger und Vereine aufbringen, um Schritte zur Integration der Flüchtlinge zu ermöglichen. Dennoch reicht das bei weitem nicht aus. Die Chancen, durch Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sind viel zu gering. Bis heute fehlt eine Handreichung für Handwerker und Unternehmer, die es ihnen erleichtert, hier lebende Flüchtlinge zu integrieren.

Die Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V.  wird am 7. Februar mit Frau Minister Köpping darüber beraten, wie endlich effektive Wege organisiert werden können. Die Unternehmer der AG Wirtschaft werden dort mit ihr sprechen. Ein anderes Thema sind kriminelle Flüchtlinge, gegen die rascher und konsequenter vorgegangen werden muss. Am 27. Februar werden wir die Vorstellungen des Leipziger Polizeipräsidenten Bernd Merbitz beim Lunchclub hören und unsere Forderungen nach einer raschen Unterstützung für die Stadt und die Region deutlich machen.

Der Vorstand der SiW e.V.           23.01.2018