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28.03.17

Vorstandssitzung

 

 

 

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Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e.V.

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Präzisionswerkzeuge Wurzen erfolgreich beim Innovationspreis Handwerk 2014

Präzisionswerkzeuge Wurzen erlangte beim Wettbewerb um den Innovationspreis Handwerk 2014 den zweiten Platz für die Entwicklung von Fräswerkzeugen für die Aluminium Trockenbearbeitung. Die entwickelten Werkzeuge kommen ohne oder mit stark reduziertem Einsatz von Kühlschmierstoffen (KSS) aus. Die Werkzeuge werden in verschiedenen Standardgrößen gefertigt, können aber auch individuell in verschiedenen Abmessungen nach Kundenwunsch hergestellt werden. „Die Einsatzmöglichkeiten dieser Werkzeuge gibt es im gesamten verarbeitenden Gewerbe und der Industrie, dort wo Aluminium spanend bearbeitet wird“, so Betriebsinhaber und Maschinebauingenieur Uwe Schmidt.

Der Innovationspreis wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Handwerkskammer zu Leipzig und der Handwerkskammer Halle (Saale) auf der mitteldeutschen Handwerksmesse verliehen. Den Preis überreichten Hartmut Fiedler, Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig Ralf Scheler. „Unser Land braucht Unternehmer mit Ideen und Innovationsvermögen, die die sächsische Wirtschaft stärken. Nicht nur die Preisträger, sondern die Bewerbungen insgesamt zeigen den Einfallsreichtum, das unermüdliche Streben nach Verbesserung und die Fähigkeit unserer innovativen mittelständischen Unternehmen, marktfähige neue Produkte, Verfahren und technische Dienstleistungen zu schaffen“, betonte Staatssekretär Hartmut Fiedler in seinem Grußwort. „Handwerker sehen die Probleme des Alltags – und lösen sie am liebsten selbst: Mit Know-how und Praxisnähe entwickeln sie neuartige Produkte oder optimieren bestehende Verfahren. Gestern, heute, wie in Zukunft: Laut einer Studie werden deutsche Handwerksbetriebe allein bis zum Jahr 2020 rund 18.000 Schutzrechte beim Patentamt anmelden", so Scheler in seiner Laudatio auf den Preisträger.

Das Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik der Rheinischen Fachhochschule Köln hat die Entwicklung tatkräftig unterstützt. Dort wurden Schneidkantenuntersuchungen durchgeführt und außerdem die am Werkzeug auftretenden Kräfte während des Bearbeitungsprozesses untersucht. Damit konnten wichtige Rückschlüsse zur Optimierung der Werkzeugparameter gezogen werden.

Die Firma Präzisionswerkzeuge Wurzen beschäftigt sich mit der Entwicklung, Produktion und Wiederaufbereitung von Präzisionswerkzeugen. Dazu gehört auch die fachliche Beratung in produktionstechnischen und technologischen Fragestellungen. „Die zunehmende Komplexität der Fertigungsprozesse erfordert die Anwendung individueller Sonderwerkzeuge. Mit dem Einsatz moderner und wirtschaftlicher Simulations- und Produktionstechniken werden kundenspezifische Probleme analysiert und gelöst. Es werden Sonderwerkzeuge im Bohr- und Fräsbereich entwickelt. Dadurch wird den Kunden eine innovative und effiziente Produktion ermöglicht“ betonte Uwe Schmidt.

 

 

 

Bild: Hartmut Fiedler, Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Uwe Schmidt, Betriebsinhaber Präzisionswerkzeuge Wurzen, Ralf Scheler, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig

 

 

 

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