Innenstadthändler planen fürs Jahr

Innenstadthändler planen fürs Jahr

Treffen im Domcafé bringt Details fürs Nachtshopping im März

Wurzen. Beim jüngsten Treffen der Innenstadthändler am Donnerstagabend haben die Teilnehmer der Veranstaltung im Domcafé einige drängende Probleme besprochen und inhaltlich das nächste Nachtshopping vorbereitet. Dieses wird am 23. März stattfinden und soll unter dem Motto "Wurzen singt und swingt in den Frühling" stehen. Birgit Hessel erklärte für die Initiative der Gewerbetreibenden, dass sich die teilnehmenden Händler jeweils selbst etwas Passendes zum gewählten Motto ausdenken wollten. "Jeder wird seine eigenen Ideen umsetzen", so Hessel. Eine zentrale Kulturveranstaltung sei zwar angedacht, letztlich aber wieder verworfen worden. Die Händler hielten Hessel zufolge ein Vorgehen in Eigenregie für geeigneter, um die Besucher des Spektakels in ihre Geschäfte zu locken.

Ebenfalls diskutiert wurde über die Wichtelweihnacht. Weil Heiligabend diesmal auf einen Montag fällt, wäre der 23. Dezember zugleich der vierte Advent, an dem zuletzt der Wurzener Weihnachtsmarkt endete. Obwohl dieses Datum denkbar kurz vor den Feiertagen liegt, sprachen sich die Händler mehrheitlich dafür aus, die Wichtelweihnacht vom 14. bis 23. Dezember stattfinden zu lassen, wie auch die kommissarische Leiterin des Kulturbetriebs, Bettina Kretzschmar bestätigte. Kretzschmar zufolge habe die Lösung immerhin den Charme, dass sich die Weihnachtsmärkte in Wurzen und Grimma nicht sonderlich in die Quere kommen. Grimma will in diesem Jahr bereits Anfang Dezember loslegen und den Markt erst am 16. Dezember schließen. Beifall fand nach Auskunft  Hessels auch die Idee von Marktmeister Utz Leischnig, den Weihnachtsmarkt perspektivisch bis zum Mariendom auszuweiten. Konkrete Aussagen seien hierzu allerdings noch nicht getroffen worden. Dies gilt auch für den bereits kolportierten Vorschlag Leischnigs, künftig einen zweiten Wochenmarkt in Wurzen abzuhalten. Die Idee stößt prinzipiell auf Interesse seitens der Händler. Allerdings müssten in dieser Angelegenheit noch Absprachen getroffen werden, so Hessel weiter. Viel Lob gab es für die Vorstöße des Kulturbetriebs, der unter anderem eine Art Händlerball im Schweizergarten und eine Wurzener Messe für die Händler ins Spiel gebracht und Unterstützung angeboten hatte. Hessel sagte, diese Vorschläge könnten auf längere Sicht sehr interessant sein.

Nicht zufrieden war Hessel mit der Resonanz seitens der Händler beim Treffen. Nur rund 20 Geschäfte seien vertreten gewesen, sie wünsche sich mehr Engagement und Mitsprache. Mitreden können auch die Wurzener beim Thema des Nachtshoppings im November. Wer Ideen hat, kann sich bis Anfang Februar bei Hessel unter Tel.: 03425/924444 melden. Markus Tiedke

Leipziger Volkszeitung vom 21.01.2012



erstellt: 23. 01. 2012