Pressemitteilung

Pressemitteilung

Landespolizeipräsident Bernd Merbitz hat dem Vorstand der Standortinitiative Wurzen e.V. auf dessen Schreiben zum Projekt „Polizei Sachsen.2020" geantwortet.

Der Vorstand hatte vor allem sein Unverständnis über die Zuordnung Wurzens zum Polizeirevier Oschatz geäußert, weil er darin eine Aushöhlung des Status der Stadt als Mittelzentrum sieht, und auf einer die Sicherheit gewährleistenden Polizeipräsenz in Wurzen bestanden.

Im Antwortschreiben heißt es dazu: „Zu dem von Ihnen angeführten Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 7. Mai 2011 "Ministerium ignoriert Kreisgrenzen" möchte ich nochmals betonen, dass dieser veröffentlichte Entwurf nicht abgestimmt war und in dieser Form auch nicht bestätigt worden ist. Nach eingehender Prüfung hat sich das SMI gegen die Anbindung der Stadt Wurzen an das Polizeirevier Oschatz ausgesprochen.

Wurzen wird zukünftig durch das Polizeirevier Grimma betreut. Im bisherigen Polizeirevier Wurzen werden weiterhin ein ,,24-Stunden-Streifendienst" sowie Bereiche des Kriminaldienstes vorgehalten. Der endgültige Zuschnitt der Polizeireviere und Polizeistandorte wird im Rahmen des bis Ende Juni 2011 zu erarbeitenden Feinkonzeptes festgelegt. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen deshalb noch keine abschließenden Planungen übermitteln kann."    

Wurzen, den 22.06.2011

Dr. Ulrich Heß



erstellt: 22. 06. 2011